Webdesign

... ist viel mehr, als das kleine Wort vermuten lässt. Design bedeutet Gestaltung im Sinne von Entwurf und Formgebung. Eine recht ausführliche und durchaus kontroverse Betrachtung des Begriffes Design findet sich bei WIKIPEDIA. Webdesign umfasst den Bereich der Planung, Gestaltung und technischen Umsetzung einer Webpräsenz.
Betrachten wir den Beruf des Webdesigners etwas genauer: Neben einem Verständnis für Formen und Farben sollte er über technische Fähigkeiten verfügen. Die Auseinandersetzung mit alten, akuellen und künftigen Standards und Spezifikationen gehören zum täglichen Brot eines Webdesigners.
Ein Webdesigner ist Konzepter, Designer, Grafiker und Entwickler in einer Person. Neugier, Offenheit, Kreativität sowie Lern- und Teamfähigkeit sind weitere wichtige Eigenschaften, die ein Webdesigner mitbringen sollte.
Zudem braucht er Einfühlungsvermögen, um sich in die kundenspezifischen Anforderungen und Wünsche hineinversetzen zu können. Eine wirklich gute Webseite sollte die Seele des Unternehmens wiederspiegeln, sie sollte lebendig sein und neugierig machen auf mehr.
Längst geht es nicht mehr um die bloße Darstellung von Inhalten. Eine Webseite ist eine Komposition aus Farben, Formen und Inhalten, die zudem die Corporate Identity des Unternehmens aufnehmen sollte. Nur so entsteht aus der Komposition eine schwingende harmonische Balance.
Der Webdesigner verantwortet also einen wichtigen Teil der Außendarstellung eines Unternehmens - und das weltweit!
Die große Freiheit
Das Internet ist schnell. Sobald eine Datei hochgeladen wurde oder ein Text in einem Content Management System gespeichert wurde, ist er genau in diesem Moment weltweit verfügbar.
Das alles kostet kein Geld. Es gibt keine Begrenzungen in Bezug auf die Auflagenhöhe, die Menge der verwendeten Farben, die Formatierung...
Wunderbar! Alles ist möglich! Oder etwa doch nicht?
... und die Realität
Die eben beschriebene große Freiheit auf der einen Seite erzeugt zugleich Beschränkungen auf der anderen Seite.
Anders als im Printbereich weiß ein Webdesigner nicht, mit welcher Monitorgröße, Farbauflösung und Geschwindigkeit ein Besucher die Seite betrachtet. Mehr noch: Mit welchem Browser schaut er sich die Seite an? Fehler in Browsern oder Verwendung veralteter Browser führen vielleicht dazu, dass das Seitenlayout fehlerhaft dargestellt wird oder im schlimmsten Fall sogar Inhalte nicht dargestellt werden.
Aus Sicherheitsgründen unterbinden viele Besucher das Ausführen von Scripten, z. B. Javascripten oder Active-X-Controls.
So gibt es viele Dinge, die einem Webdesigner den Spaß an der Arbeit verderben können. Wer jedoch die Beschränkungen als Herausforderung betrachtet, hat schon halb gewonnen. Es ist trotz aller Hemmnisse möglich, lebendige charismatische Seiten zu bauen, die sich aus dem Einheitsbrei der Standard-Designs herauslösen und dennoch maximal kompatibel sind.
Eine große Hilfe bei der Entwicklung hochkompatibler Webseiten ist das Framework YAML.
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